//  Presse  //


Pressestimmen 2017


Was schreiben die Medien vor der Veranstaltung:

Darmstädter Echo vom 9. Februar 2017:

Mord im Wald und am Bosporus
DARMSTÄDTER KRIMITAGE Ab 27. März wird es spannend in der Bessunger Knabenschule / Mit Filmabend
Organisatoren sind erneut Alfred Hofmann vom Bessunger Buchladen und die Bessunger Knabenschule, vertreten von Bernd Breitwieser; neu dazugekommen ist Citydome Darmstadt. Denn erstmals ergänzt eine Filmvorführung in den Helia-Kinos die Lesungen. Am Samstag, 1. April, wird dort der Siegerfilm des Deutschen Fernsehkrimi-Festivals Wiesbaden gezeigt, der erst am 10. März bekanntgemacht wird.
Es ist nicht die einzige Zusammenarbeit. Der Radiosender HR-Info gestaltet den ersten Festival-Tag (Montag, 27. März) in der Knabenschule. Dann stellt Joe Bausch, im wahren Leben Gefängnisarzt und im Kölner „Tatort“ der Rechtsmediziner, sein Buch „Knast“ vor. Es moderiert die HR-Gerichtsreporterin Heike Borufka.
Tags darauf (Dienstag, 28. März) geht’s in den Wald. Christian Oehlschläger präsentiert „Hirschluder“ und Christof A. Niedermeier „Waidmanns Grab“: „Zweimal spielt das Jagdwesen eine zentrale Rolle. Und ich mag das, weil ich keine Ahnung von der Jagd habe“, kommentiert Moderator Gude.
„Grande Dame trifft auf ,Junge Wilde‘“ lautet am Mittwoch, 29. März, das Motto. Dann liest Ingrid Noll aus „Der Mittagstisch“, und Simone Buchholz aus „Blaue Nacht“, dem sechsten Roman ihrer Reihe um Staatsanwältin Chastity Riley.
Am Donnerstag, 30. März, bringt Lukas Erler seine „Mörderische Fracht“ in die Knabenschule, Andreas Föhr stellt „Eisenberg“, seinen München-Krimi um die Staatsanwältin Rachel Eisenberg vor. Die türkische Metropole Istanbul ist schließlich schon im Titel ihrer Bücher der westöstliche Tatort von Esmahan Aykol („Istanbul Tango“) und Celil Oker („Lass mich leben, Istanbul“) am Freitag, 31. März.

Vorhang Auf Ausgabe März 2017:

Darmstädter Krimitage vom 27. März bis 1. April. Joe Bausch. Ingrid Noll. Christian Oehlschläger. Bereits zum vierten Mal entführen namhafte Autoren und Darsteller Freunde der Spannungsliteratur in die Welt der Mörder und Unholde.

Frizz-Magazin Ausgabe März 2017:

Familiäres Krimifestival mit einem spannenden Programm in der Bessunger Knabenschule.
Vom 27. bis 31. März laden die 4. Darmstädter Krimitage Krimifans zu einer interessanten Mixtur unterschiedlicher Krimigenres ein – in die Bessunger Knabenschule und den Citydome Darmstadt. Neun Autoren lesen aus ihren Romanen, u.a. die Grand Dame des Krimis, Ingrid Noll. im Anschluss an die Lesungen gibt es jeweils – auf dem beliebten roten Sofa-Gespräche mit den Darmstädter Krimiautoren Michael Kibler und Christian Gude.

Darmstädter Echo vom 24. März 2017:

Viele Wege in den Knast. Am Montag beginnen die Darmstädter Krimitage, die erstmals auch im Kino stattfinden. Zum vierten Mal gibt es die Darmstädter Krimitage – und das kleine Festival spannungsvoller Literatur ist so beliebt, dass der erste Abend schnell ausverkauft war: Zur Eröffnung am 27. März kommt Joe Bausch, Gefängnisarzt im wirklichen Leben, Rechtsmediziner in den erfundenen Kriminalfällen des Kölner „Tatort“. Im Gespräch mit der Gerichtsreporterin Heike Borufka spricht er darüber, wie sich die Haftbedingungen in Gefängnissen verändert haben.
Was man anstellen muss, um ins Gefängnis zu kommen, erzählen die anderen Veranstaltungen der Krimitage. Ebenfalls ausverkauft ist die Lesung von Ingrid Noll: Die Klassikerin gediegener Spannung trifft am 29. März auf Simone Buchholz, Spezialistin für den rauen Erzählton.
Auch dieser Abend ist schon ausverkauft, Karten gibt es noch für alle anderen Veranstaltungen der Krimitage: Am 28. März sitzen Christof A. Niedermeier und Christian Oehlschläger auf dem Sofa in der Bessunger Knabenschule mit Krimis, die um Jagd und Wild kreisen, am 30. März sind deutsche Thriller von Lukas Erler und Andreas Föhr an der Reihe, einen Tag später stehen Istanbul-Krimis im Mittelpunkt, vorgestellt von Esmahan Aykol und Celil Oker. Alle Autoren antworten auf die Fragen ihrer Darmstädter Kollegen Christian Gude und Michael Kibler, die das Festival gemeinam mit der Bessunger Knabenschule und dem Bessunger Buchladen organisieren. Am letzten Festivaltag geht es dann ins Rex-Kino in der Innenstadt: Dann wird „Höhenstraße“ gezeigt, der Siegerfilm des Wiesbadener Fernsehkrimi-Festivals. Die Schauspieler Raimund Wallisch und Inge Maux sowie der Kostümbildner Alfred Mayerhofer erzählen von ihrer Arbeit. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.


Was berichten die Medien zur Veranstaltung:

Darmstädter Echo vom 28. März 2017:

Auch harte Hunde leiden heftig. Zum Auftakt der „Darmstädter Krimitage“ ist Joe Bausch mit dem Sachbuch „Knast“ in Bessungen.
Joe Bausch kennt sich aus. Weniger als Rechtsmediziner alias Dr. Joseph Roth im Kölner „Tatort“, denn als leitender Regierungsmedizinaldirektor, sprich als Gefängnisarzt. Seit 1987 arbeitet der Mediziner in der Justizvollzugsanstalt Werl. „Bei uns landen die ganz harten Fälle: Serientäter, Vergewaltiger, Geiselnehmer, Kindsmörder.“ Joe Bausch ist als Autor, Schauspieler und Talkshowgast bekannt, wo er gern aus dem Gefängnisalltag erzählt, so wie am Montagabend vor 200 Zuhörern zum Auftakt der „Darmstädter Krimitage“ in der Bessunger Knabenschule.
Storys aus dem Gefängnis und Gesellschaftskritik
Bausch ist gerade heraus und ein Kerl mit rauem Ton, einer, von dem man sich gut vorstellen kann, dass er sich durchsetzt und das Vertrauen der Häftlinge gewinnt. Auf der roten Couch auf der Bühne sitzt neben ihm Gerichtsreporterin Heike Borufka vom Hesssichen Rundfunk. Sie hat es nicht immer leicht, das Gespräch zu führen, denn Bausch kommt schnell in einen langen, sehr wohl spannenden Redefluss – Borufka bleibt souverän. In gut zwei Stunden erfahren die Krimifans nicht nur Storys aus dem Knast, vielmehr verbindet Bausch diese mit gesellschaftlicher Problematik: Wie gehen wir mit Schwerverbrechern um? Was kann der Strafvollzug leisten? Dies ist auch Thema seines Bestsellers „Knast“ aus dem Jahr 2013.

Darmstädter Echo vom 30. März 2017:

Ingrid Noll und Simone Buchholz entdecken bei den Darmstädter Krimitagen Gemeinsamkeiten. Verschmitzt lächelnd sitzt die ältere Dame auf dem blutroten Sofa auf der Bühne der Bessunger Knabenschule und sagt mit Unschuldsmiene: „Ich kann keiner Fliege etwas zuleide tun. Meine Figuren sterben zwar wie die Fliegen – aber völlig schmerzlos.“ Willkommen in der Welt der Ingrid Noll: Einmal auf den Geschmack gekommen, sind ihre mordenden Frauen nicht mehr zu stoppen. Geschrieben mit tiefschwarzem Humor, aber alles andere als blutrünstig.
„Grande Dame trifft auf Junge Wilde“ lautet das Motto am dritten Abend der Darmstädter Krimitage. Moderator Michael Kibler und das Publikum im ausverkauften Saal haben ihren Spaß am Zusammentreffen der Generationen und Stile. Denn Humor haben sie beide reichlich: die 81-jährige Bestsellerautorin Ingrid Noll und die 45-jährige Simone Buchholz, deren Staatsanwältin Chastity Riley bekennender Großstadtmensch ist und im sechsten Band „Blaue Nacht“ im Nirgendwo des Mecklenburgischen Landes eine Autopanne hat: „Ich komme mir vor wie ein Cowboy, dem sie das Pferd erschossen haben.“ Riley ist auch nicht zimperlich, als sie ein übel zusammengeschlagenes Opfer im Krankenhaus besucht.

Blog von Dr. med. Silke Heimes vom 31. März 2017:

Darmstädter Krimitage werden immer noch besser.
Michael Kibler moderierte wie immer souverän den Mittwochabend der Darmstädter Krimitage 2017 und überraschte mit Details aus dem Leben von Ingrid Noll und Simone Buchholz. Frau Nolls erster Roman, der von der Presse hoch gelobt wurde, u.a. wegen seiner originellen Sprache und seines erfrischend unkonventionellen Plots, sei nur deswegen geworden, so Frau Noll, weil sie die Gesetze des Krimischreibens damals noch nicht gut genug kannte, um sich an die Konventionen zu halten. Solche spannenden Details erfährt man auf keinem Klappentext, sondern nur live in Bessungen, auf dem roten Plüschsofa, auf dem auch Simone Buchholz ein wenig ins Schwitzen kam, als Michael Kibler die Ratgeber erwähnte, die sie neben ihren Krimis geschrieben hatte und deren Titel so sprechend sind, wie der Inhalt sein dürfte Der Trick ist zu atmen: Erste Liebe, erster Sex und wie du beides überlebst. Vom Schreiben leben zu können, sei eben das Wichtige, erklärte Simone Buchholz und dafür müsse man manchmal eben Bücher schreiben, die einem nicht unbedingt aus der Seele sprechen. Der Saal der Bessunger Knabenschule war wie immer bis auf den letzten Platz gefüllt und die Atmosphäre, obwohl öffentlich, war zugleich mal wieder kriminell privat. Die Darmstädter Krimitage sind damit kein Geheimtipp mehr, aber definitiv noch immer ein Tipp!

25. bis 30. März 2019