//  Die Autoren 2019  //


/  DIE AUTOREN 2019  //

Darmstädter und Wiesbadner Krimiautoren/-innen beim Speedreading. Jeder/ Jede hat nur 5 Minuten um die Zuschauer und Zuhörer mit seiner/ ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen.

In Wiesbaden moderiert der Darmstädter Michael Kibler und die Veranstaltung und in Darmstadt moderiert der Wiesbadener Alexander Pfeiffer den Krimabend.

Alle Autoren und Autorinnen lesen am Montag 25. März 2019: Zum Event

Christiane Geldmacher

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Christiane Geldmacher lebt und arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin in Wiesbaden. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt a/M. z.B. 2015: Friedrich-Glauser-Preis, mit dem Beitrag „Fanpost“

Susanne Kronenberg

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Susanne Kronenberg, geboren in Hameln und seit vielen Jahren im Taunus heimisch, entdeckte während des Studiums der Innenarchitektur ihr Faible für das Bauhaus mit all seinen Facetten und seiner Geschichte. Sie ist Mitglied des »Syndikats« und Mitgründerin der Wiesbadener Autorengruppe »Dostojewskis Erben«. »Tod am Bauhaus« ist der achte Fall für Kronenbergs Wiesbadener Privatdetektivin Norma Tann.

Richard Lifka

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Richard Lifka, geboren in Wiesbaden, studierte Germanistik, Politik, Geschichte und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main. Er war mehrere Jahre Dozent für Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte an der Universität Iasi in Rumänien. Seit 1990 ist er als freier Autor und Journalist tätig und hat bereits zahlreiche Kriminalromane, Erzählungen und Kurzkrimis veröffentlicht. Mit dem Krimi „Sonnenkönig“ gibt er sein Debüt im Gmeiner-Verlag.

Alexander Pfeiffer

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Alexander Pfeiffer, geboren in Wiesbaden, arbeitet als freier Autor, Literaturveranstalter und Moderator. Er veröffentlichte drei Wiesbaden-Krimis; von 2010 bis 2012 gab er die Anthologiereihe »KrimiKommunale« heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte »Kurzkrimi« sowie ein Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für seinen Roman »Geisterchoral«.

Belinda Vogt

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Belinda Vogt, geboren in Wiesbaden, studierte Publizistik und Psychologie in Mainz und arbeitete zunächst als Drehbuchautorin und Regisseurin für Industrie- und Imagefilme. Danach war sie lange Jahre Redakteurin beim Fernsehen. Mittlerweile widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben von Krimis und Kurzgeschichten, gibt Anthologien heraus und ist Mitorganisatorin bei Krimitag und KrimiMärz in Wiesbaden und der Region.

Eric Barnert

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Eric Barnert lebt in seinem Geburtsort Darmstadt. Nach Jahren in Forschung und Lehre ist der promovierte Geologe und begeisterte Bergsportler freiberuflich tätig. Seinem ersten Krimi in den Bergen, »Kreuzkogel« folgte mit »Schneekristalle – Martin Keller und die Schatten der Silvretta«. Nun ist die Fortsetzung des ersten Bandes geplant. Barnert ist Mitglied beim „Syndikat“, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

David Frogier de Ponlevoy

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David Frogier de Ponlevoy, geboren in Karlsruhe und aufgewachsen in Worms, hat von 2006 bis 2014 in Vietnam als Journalistenausbilder, PR-Berater, Moderator, Stadtführer und Publizist gearbeitet. In diesen acht Jahren hat zahlreiche Begegnungen und Abenteuer erlebt. Seit seiner Rückkehr arbeitet er in Darmstadt als Redakteur und fragt sich manchmal, wie viel davon er nur geträumt hat. Er hat einen Vietnam Krimi, eine Reisebeschreibung und einen Kulturführer über Vietnam veröffentlicht.

Michael Kibler

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Michael Kibler wurde in Heilbronn geboren. 1992 begann er, im Bastei-Verlag für mehrere Heft-Reihen Romane zu schreiben. Den ersten Krimi „Madonnenkinder“ veröffentlichte er 2005. Dem Ermittlerteam um Margot Hesgart und Steffen Horndeich, die in der südhessischen Kleinmetropole Darmstadt ermitteln, ist er in sieben weiteren Büchern treu geblieben. Mittlerweile ist sein 12. Krimi „Abendfrost“ im renomierten Piper-Verlag erschienen. Er ist seit Gründung der Darmstädter Krimitage einer der beiden Darmstädter Krimitalker.

Andreas Roß

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Andreas Roß, geboren in Nidderau, lebt seit 25 Jahren in Darmstadt, ist verheiratet, hat zwei Söhne und ist von Berufswegen seit zwanzig Jahren als >MundwerkerVorhang Auf!< und ist dreimaliger Gewinner regionaler Literaturpreise. Seine Liebe zum Krimi-Genre entwickelte er insbesondere in der Zeit, als er in verschiedenen Justizvollzugsanstalten tätig war und so einige Geschichten hörte. Bekannt ist er für seine nach dem Ermittler benannte „Dobermann Triologie“

Ella Theiss

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Ella Theiss lebt in der Nähe von Darmstadt. Sie hat Germanistik und Sozialwissenschaften studiert und rund zwanzig Jahre unter ihrem Klarnamen Elke Achtner-Theiss als Redakteurin und Texterin gearbeitet, insbesondere im Themenbereich Bio-Lebensmittel. Seit 2008 schreibt sie auch Romane und Erzählungen. Für zwei ihrer Erzählungen erhielt sie 2013 Auszeichnungen. „Duo mit Beretta“ ist ihr dritter Roman.


NORBERT HORST

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Norbert Horst, geboren am 08. April 1956 in Bad Oeynhausen und aufgewachsen in dem kleinen Ort Bergkirchen in Ostwestfalen. 1974 nach der Schule zur Polizei des Landes Nordrhein Westfalen gewechselt und zunächst in Düsseldorf einige Jahre Streife gefahren.
Nach dem Studium zum Kriminalkommissar 1984 dort noch einmal für drei Jahre beim Landeskriminalamt gearbeitet. Bis 1995 in Bielefeld ermittelt, hauptsächlich im Kommissariat für Wirtschaftskriminalität, zwischendurch auch in etlichen Mord- und anderen Ermittlungskommissionen. Dann elf Jahre lang Seminare für Kolleginnen und Kollegen geleitet mit den Inhalten Stressbewältigung, Kommunikation und Konfliktmanagement.
Nach acht Jahren bei der Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit des PP Bielefeld ist er dort jetzt wieder als Ermittler tätig.
Irgendwann Ende der Schulzeit begann das Schreiben, zunächst hauptsächlich Texte für die eigene Band. Ab Mitte der 80er als Mitglied der Bünder Schreibwerkstatt intensivere Versuche in Lyrik, kürzerer Prosa und szenischen Texten. Erste Veröffentlichungen in kleineren Anthologien und der Beginn, Texte öffentlich vorzutragen. 2003 erschien mit „Leichensache“ der erste Roman.

Autor liest am Dienstag 26. März 2019: Zum Event

„Kaltes Land“

„Kaltes Land“ ist der dritte Krimi um Kommissar Thomas Adam, Spitzname Steiger. Davor gab es vier Polizeikrimis um einen anderen Ermittler – eine etwas kantigere Figur, nicht durchgängig sympathisch, was aber gerade der Witz an der Sache war. Auffallend nun beim dritten Steiger-Krimi, vielleicht gerade auch im Vergleich mit Connellys Cop Novels, wie positiv Norbert Horst die deutsche Kripo da von innen beschreibt, wie engagiert und kompetent da viele Beamte ihrem Beruf nachgehen, ihrem Dienst an der Gemeinschaft. Am Ende – und vielleicht auch deshalb, weil diese große komplizierte Fallgeschichte sich am Ende glücklich zu einem erfolgreichen Happy End fügt – kommt einem polizei- und behördenkritischen Leser das Ganze schon irgendwie „staatstragend“ vor. Gewissermaßen „Tatort“-kompatibel, von der Grundhaltung her. Aber warum nicht. Über korrupte, unfähige, blöde und böse Polizisten schreiben andere genug, seit Hammett und Chandler. „Kaltes Land“ – ein spannender, lesenswerter POLIZEI-Krimi, thematisch auf der Höhe der Zeit.

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ANDREAS PFLÜGER

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Andreas Pflüger wurde im Oktober 1957 in Thüringen geboren. Kurz nach seiner Geburt siedelte die Familie ins Saarland über. Pflüger wuchs in Saarbrücken auf und lebt seit langem in Berlin. Ein Theologie- und Philosophiestudium brach er ab. Erste Prosa- und Lyrikarbeiten wurden ab 1982 in Zeitschriften veröffentlicht. 1987 gründete er gemeinsam mit Stefan Warmuth die »Comédie Berlin«. Es entstanden Theater-, Revue- und Musicalproduktionen. (u.a. im Berliner Grips-Theater, der Oper im Revier Gelsenkirchen, dem Packhaus-Theater Bremen.) Pflüger schrieb in diesen Jahren auch zahlreiche Hörspiele (u.a. »In der Nacht sind alle Taxen grau«, »Tourist Berlin«, »Das Bouillabaisse-Komplott«, »Hannah – oder der lange Abschied vom kurzen Glück«). Er schrieb vor allem Drehbücher in allen Genres, darunter bis heute fünfundzwanzig »Tatorte« und den preisgekrönten TV-Zweiteiler »Operation Rubikon«. Außerdem zeichnete er mitverantwortlich für die vielfach ausgezeichneten Werke »Der neunte Tag« und »Strajk«, beide in der Regie von Volker Schlöndorff. Ende 2004 erschien sein Politthriller »Operation Rubikon«. Der Roman erzählt auf achthundert Seiten die Geschichte einer Unterwanderung der Bundesrepublik durch das Organisierte Verbrechen. Deutscher Krimipreis 2018. Stuttgarter Krimipreis 2018.

Autor liest am Dienstag 26. März 2019: Zum Event

„Niemals“

Sie ist schnell und gefährlich. Und wenn die „Abteilung“ ein Team für einen besonders riskanten Operationen zusammenstellt, ist sie auf jeden Fall dabei. Besser: Sie war dabei. Denn Jenny Aaron ist nach einem missglückten Undercover-Einsatz in Barcelona erblindet. Das ist die Geschichte, die der renommierte Drehbuchautor Andreas Pflüger in „Endgültig“ gestartet, einem Actionthriller, der eine Menge Staub in der deutschen Krimilandschaft aufgewirbelt hat. Jetzt geht es weiter. „Niemals“ ist der zweite Teil der Jenny-Aaron-Trilogie. Die blinde Polizistin war für einige Monate als Verhörspezialistin an das BKA abgestellt worden und kehrt nun als Racheengel zurück zur „Abteilung“, um eine Spur zu verfolgen, die von der gescheiterten Operation in Barcelona zu einem rücksichtslosen Broker führt, der Terroranschläge finanziert und anschließend von den Erschütterungen der Börse profitiert. Die Story aus Teil eins bekommt in „Niemals“ damit noch einmal neue und größere Konturen.

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ELLEN DUNNE

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Ellen Dunne wurde nahe Salzburg geboren und wuchs in den Bergen auf, aber mit der Sehnsucht nach Meer. Da sie von jeher weder Talent noch Lust zum Sport hatte, und viele ihrer Familienmitglieder sich bereits im musikalischen Bereich verdient gemacht hatten, verbrachte sie von Kindheit an die meiste Zeit mit Büchern. Sie schreibt (Achtung, Autorenklischee!) „schon immer“. Die ersten literarischen Gehversuche begannen mit 13, erste Jugendromane entstanden zwischen 14 und 16, blieben jedoch allesamt in der Schublade, und das zurecht. Mit 16 erwachte ihr Interesse für Irland und den Nordirland-Konflikt, den sie bis heute intensiv verfolgt. Nach acht Jahren als Texterin und Konzeptionistin in diversen Werbe- und Onlineagenturen in Salzburg übersiedelte sie 2004 nach Irland und arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Positionen im Europa-Hauptquartier von Google in Dublin. Anfang 2010 wagte sie den Absprung ins Leben als freie Texterin und Schriftstellerin. Es folgten Wanderjahre nach Berlin und München, doch alle Wege führten letztendlich zurück nach Irland. Seit Ende 2011 lebt Ellen südlich von Dublin, gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Katzen, die ihr trauriges Tierheimdasein von früher inzwischen gründlich vergessen haben.

Autorin liest am Mittwoch 27. März 2019: Zum Event

„Harte Landung“

Patsy Logan, 38, deutsch-irische Kommissarin bei der Münchner Kripo, ermittelt in einem angesagten Online-Unternehmen. Was zunächst wie ein Routinefall aussieht, zieht rasch immer weitere Kreise und führt Patsy schließlich zurück nach Dublin – ausgerechnet die Stadt, in der noch immer ihre schlimmsten Erinnerungen lauern… Carolin Höller, Top-Managerin bei der erfolgreichen Online-Tauschbörse Skiller, hat alles: Musterkarriere. Musterehe. Musterkinder. Bis man sie unterhalb ihres Bürofensters tot auffindet. Schnell ist klar: Sie ist nicht freiwillig gesprungen. Immer tiefer gräbt sich Patsy in Carolins Leben und die Strukturen von Skiller, stößt auf Lügengebäude und hohle Fassaden. Erst recht, als man sie ins Skiller-Hauptquartier nach Dublin schickt, denn seit dem Selbstmord ihres Vaters macht sie einen großen Bogen um die Stadt. Kein gutes Omen. Und kaum beginnt sie vor Ort zu ermitteln, überschlagen sich prompt die Dinge. Und auch ihr bisher stabiles Privatleben gerät zunehmend in Schieflage …

Harte Landung


EDITH KNEIFL

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Als Edith Kneifl 1992 den Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres erhielt, war das gleich eine doppelte Premiere: Zum ersten Mal wurde eine Frau mit dem renommierten Preis ausgezeichnet, und zum ersten Mal ein österreichischer Kriminalroman. Mittlerweile hat sich Kneifl längst als die Wiener Krimi-Queen etabliert. Die Romane der 1954 in Wels geborenen und heute in Wien lebenden freien Schriftstellerin sind vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien, darunter 2018 der Ehrenglauser. 22 Kriminalromane und ca. 50 Kurzgeschichten. Bei Haymon erschien zuletzt „Der Tod ist ein Wiener“ (2018), nach „Tot bist du mir lieber“ (2016) der zweite Teil der Reihe „Die Drei vom Naschmarkt ermitteln“ rund um ein toughes Ermittlerinnen-Trio mit typischem Wiener Schmäh. Mit „Todesreigen in der Hofreitschule“ (2019) setzt Kneifl nach „Der Tod fährt Riesenrad“ (2012), „Die Tote von Schönbrunn“ (2013), „Totentanz im Stephansdom“ (2015) und „Der Tod liebt die Oper“ (2017) ihre beliebte Serie historischer Krimis im Wien des Fin de siècle rund um den charmanten Privatdetektiv Gustav von Karoly fort.

Autorin liest am Mittwoch 27. März 2019: Zum Event

„Todesreigen in der Hofreitschule“

Attentat vor der Hofburg. Im Wien der Jahrhundertwende: Unter dem Michaelertor der Hofburg wird eine Kutsche, besetzt mit dem ungarischen Polizeichef und dem Wiener Polizeidirektor, von Anarchisten in die Luft gesprengt. Privatdetektiv Gustav von Karoly ist zufällig vor Ort und kümmert sich um eine schöne junge Frau, die Zeugin des Anschlages wurde: Emma von Zoloto. Schon bald verfällt Gustav ihren Reizen und beginnt eine Affäre mit ihr. Doch als der Fall rund um den Anschlag immer verzwickter wird und auch der nächste Mord nicht lange auf sich warten lässt, muss sich der Ermittler und Lebemann bald unangenehmen Fragen stellen: Welche Rolle spielt Emma in diesem Fall? Ist sie womöglich gar nicht die, für die sie sich ausgibt? Der gerissene wie charmante Ermittler Gustav von Karoly hat alle Hände voll zu tun – nicht nur mit der Lösung des Falles, sondern auch mit seinem eigenen Privat- und Liebesleben. Noch immer unglücklich in die Gerichtsmedizinerin Dorothea verliebt und soeben eine Liaison mit der verheirateten Adeligen Ada von Dalheim beendend, stolpert er sogleich in eine turbulente Affäre mit Emma – die ihm jede Menge Rätsel aufgibt! Im fünften Band ihrer historischen Wien-Krimireihe erweckt die Wiener Krimi-Queen Edith Kneifl das Flair des Fin de Siècle zum Leben.

Todesreigen in der Hofreitschule


WOLFRAM FLEISCHHAUER

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Der Kult-Autor der Tangotänzer: Der im Juni 1961 in Karlsruhe geborene Wolfram Fleischhauer studierte in den 80er-Jahren Literaturwissenschaften, Spanisch, Französisch und Englisch. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erzielte er 1996 mit seinem Krimi „Die Purpurlinie“. In diesem erzählt er eine fiktive Geschichte um das Gemälde „Gabrielle d’Estrées und eine ihrer Schwestern“, das im Pariser Louvre hängt. Für dieses Buch führte er über mehrere Jahre hinweg ausführliche Recherchen durch. Mittlerweile pendelt Wolfram Fleischhauer zwischen seiner beruflichen Tätigkeit als Dolmetscher in Brüssel und seiner schriftstellerischen Arbeit in Berlin hin und her und unternimmt häufige Reisen. Große Aufmerksamkeit erregte er im Jahr 2001 mit seinem in zahlreiche Sprachen übersetzten Tango-Roman „Drei Minuten mit der Wirklichkeit“. Zu seinen weiteren Erfolgsromanen zählen unter anderem „Das Buch, in dem die Welt verschwand“ (2003), „Schule der Lügen (2006) und „Schweigend steht der Wald“ (2013), der zweite Teil eines auf drei Bände ausgelegten Projekts. Im Jahr 2017 kam der Film „Fikkefuchs“ in die Kinos, für den Wolfram Fleischhauer das Drehbuch schrieb.

Autor liest am Donnerstag 28. März 2019: Zum Event

„Das Meer“

Das Meer: Ursprung des Lebens.
Der Mensch: Ursprung der Zerstörung.
Ein Roman über Gut und Böse, über Leben und Tod.

Teresa verschwindet spurlos im Einsatz auf einem modernen Fischfangschiff auf hoher See. Entsetzt ist nicht nur ihr Geliebter und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Genauso am Boden zerstört sind Ragna di Melo und ihre Truppe von radikalen Umweltaktivisten, die eine mörderische Methode entwickelt haben, die skrupellose Ausbeutung der Meere zu beenden.
Als Ragnas Vater, ein schillernder Schweizer Lobbyist, Wind von den Aktivitäten seiner Tochter bekommt, die auch seine eigenen Geschäftsinteressen berühren, muss er handeln. Noch bevor das ganze Ausmaß der Bedrohung bekannt wird, reist er nach Südostasien, wo Ragna sich versteckt halten soll. Er weiß, dass seine Tochter niemals mit ihm sprechen wird. Daher heuert er den jungen Dolmetscher Adrian an, der zu Schulzeiten eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte – ohne ihn jedoch in die wahren Gründe einzuweihen …
Drei Männer auf einer verzweifelten Suche, zwei Frauen in Todesgefahr – und zwischen ihnen der brutale Apparat der globalen Fischereimafia, eine gleichgültige Öffentlichkeit und eine handlungsunfähige Politik: Wolfram Fleischhauer entwirft ein erschreckend realistisches Katastrophenszenario und erzählt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur.

Das Meer


MARTIN WEHRLE

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Martin Wehrle, renommierter Karriereberater, Coach und Sachbuchautor, hat bereits über ein Dutzend sehr erfolgreiche SPIEGEL-Bestseller zum Thema Job & Karriere veröffentlicht (u.a. Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch / Bin ich hier der Depp / Ich arbeite in einem Irrenhaus). Die Schattenseiten der Arbeitswelt sind auch Thema seines ersten Krimis: das Ausnutzen von Macht in den Chefetagen, unkollegiales Verhalten, Klüngeleien in Politik und Wirtschaft. Und über alledem die Frage: Welche Leichen haben die Mächtigen im Keller?
Die Ratte ist der Auftakt dieser neuen Krimireihe um die sympathische Antiheldin Susanne Mikula – eine Journalistin, die sich mit dem korrupten Klüngel aus dem Kleinstadt-Polit-Milieu anlegt.

Autor liest am Mittwoch 28. März 2019: Zum Event

„Die Ratte“

Zeitungsverleger Hans-Otto Gleim, selbstherrlich, machtbesessen und skrupellos, ist es gewohnt, seine Interessen durchzusetzen, knallhart und gegen jeden, der ihm ein Dorn im Auge ist. Das bekommt auch seine enge Mitarbeiterin Susanne Mikula zu spüren, als er sie fristlos entlässt, Betrugsanzeige inklusive. Doch klein beigeben ist nicht Susannes Stärke: Sie beschließt, Gleim zu Fall zu bringen – und stößt bei ihrer Recherche auf ein dubioses Komplott, bei dem es um viel Geld geht. Und um einen Todesfall, bei dem alle Zeichen auf Mord deuten…
Die Ratte ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe von Bestsellerautor Martin Wehrle. Am Beispiel einer lokalen Tageszeitung thematisiert der Autor Skrupellosigkeit und Raffgier der Mächtigen und erzählt eine Geschichte über menschliche Abgründe, die vor unser aller Haustür lauern.

Die Ratte


URSULA POZNANSKI

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Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen und ihre Thriller für Erwachsene sind genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Autorin liest am Freitag 29. März 2019: Zum Event

„Vanitas“

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen und ihre Thriller für Erwachsene sind genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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Ursula Poznanski liest im Rahmen der Darmstädter Krimitage in einer internen Schullesung in der Eleonoren-Schule aus ihrem Jugendthriller „Thalamus“.

Thalamus

25. bis 30. März 2019