//  Die Autoren 2018  //


Bernhard Aichner

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Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen in Österreich und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten. Die Romane wurden bisher in 16 Länder verkauft, u. a. auch in die USA und England. Eine US-Verfilmung ist in Vorbereitung. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 und dem Crime Cologne Award 2015.
Zuletzt als Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises 2017 in der Sparte Kriminalroman mit „Interview mit einem Mörder“.

Autor liest am Montag 19. März 2018: Zum Event

„Interview mit einem Mörder“

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss – und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist.
Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen – niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber – doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern…

Rezension aus Die Welt vom 19. Juli 2016: Aichner, Österreichs Literaturexport Nr. 1, wie der Rezensent versichert, führt einen aus allen Gewissheiten und aus dem eigenen Gewissen gefallenen, melancholischen Helden ein, legt eine Leiche nach der anderen auf die Dorfstraße und begleitet alles mit warmen, weichen Worten, erläutert Elmar Krekeler.


Michael Kibler

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Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in der Mainmetropole Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998, unterstützt durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn. Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich.

Autor liest am Montag 19. März 2018: Zum Event

„Treueschwur“

Wer den Schlaf der Toten stört … Hauptkommissar Steffen Horndeich steht vor einem Rätsel. Erst wird in Darmstadt ein ermordeter Professor gefunden, dann die Leiche eines arbeitslosen Physiotherapeuten in Wiesbaden. Zwei Männer, die sich nicht kannten und sich offenbar nie begegnet sind. Nachdem feststeht, dass die an den jeweiligen Tatorten gefundenen Projektile aus der gleichen Waffe stammen, liegt der Schluss nahe, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben.
Aus einer anfänglichen Amtshilfe entwickelt sich schnell eine überaus effektive Zusammenarbeit, die den Ermittlungsarbeiten überaus zuträglich ist. Doch als ein weiterer Mord geschieht, bei dem wieder die gleiche Tatwaffe verwendet wurde, stecken sie plötzlich fest. Da es keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen den drei Opfern gibt, bleibt ihnen nichts anderes übrig als die Vergangenheit der Toten zu durchleuchten, in der Hoffnung dort einen brauchbaren Hinweis zu finden. Danach geht es plötzlich Schlag auf Schlag.

Rezension aus Was liest Du? Dein Magazin, Deine Community in der Mayersche Buchhandlung KG: Ein brisantes Thema, eine spannende Story und ein sympathisches Ermittlerteam – ein Krimi, den man in einem Zug liest, bevor man ihn mit einem Aufatmen aus der Hand legt.


Reinhard Kleindl

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Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, studierte Theoretische Physik und veröffentlichte schon früh Kurzgeschichten. Nach Abschluss des Studiums begann er, als freier Wissenschaftsjournalist zu arbeiten, und kam bald darauf mit dem Trendsport „Slackline“ in Kontakt. Inzwischen ist er Profi und realisiert Projekte rund um den Globus, etwa über den Victoria Falls oder auf den Drei Zinnen in Südtirol. Nach „Gezeichnet“ (HAYMONtb, 2014) und „Baumgartner und die Brandstifter“ (HAYMONtb, 2015) ist „Baumgartner kann nicht vergessen“ (2016) der dritte Fall in der Krimiserie um den Grazer Inspektor.

Autor liest am Dienstag 20. März 2018: Zum Event

„Baumgartner kann nicht vergessen“

Wo ein Richter, da ein Henker: ein erschütternder Fall für Franz Baumgartner. Sechs Tote in einem Lieferwagen – und keine Spur zu ihrem Mörder
In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben.
Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen – und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt …
Tempo, Spannung, Sogwirkung: Reinhard Kleindls Kriminalromane um Kommissar Baumgartner stehen den großen Skandinaviern in nichts nach.


Robert Preis

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Robert Preis, 1972 in Graz geboren und dort aufgewachsen. Danach: Studium der Publizistik und Ethnologie an der Universität Wien. Heute lebt er mit meiner Familie in der Nähe von Graz. Als Freier Mitarbeiter und Praktikant war er während des Studiums für ORF Steiermark und Wien, Kronen Zeitung, Kurier, Rennbahn Express tätig.
Seit dem Jahr 2000 ist er Redakteur der Kleinen Zeitung in Graz. Seit 2015 kuratiert er das „Fine Crime™ Krimifestivals“ in Graz, das jeweils im Februar stattfindet.

Autor liest am Dienstag 20. März 2018: Zum Event

„Der Engel von Graz“

Im Freilichtmuseum Stübing wird eine ermordete Frau aufgefunden – deren Herz verschwunden ist. Die folgende Mordserie bringt Armin Trost auf die blutige Spur legendärer steirischer Gewalttaten. Doch kaum sind die Ermittlungen aufgenommen, gibt es die zweite Leiche. Und es gibt durch die Mordmuster erste Spuren in die Vergangenheit.
Trost selbst ist ein besonders eigenwilliger Charakter, der natürlich auch private Probleme zu bewältigen hat. So ist gerade seine Frau mit den Kindern ausgezogen und er haust im Garten in einem Baumhaus. Noch dazu ist sein Kollege seit einiger Zeit verschwunden. Diese Umstände gehen selbstverständlich nicht spurlos an ihm vorüber.
Super Schreibstil, der dem Leser gefällig ist, auch wenn man die ersten Grazer Fälle noch nicht kennt.


Stephan Reinbacher

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Stephan Reinbacher, geboren 1962 in Hamburg hat es vor rund 15 Jahren nach Eltville im Rheingau verschlagen. Der Jurist und Psychologe hatte sich schon als Autowäscher, Vorleser und Songwriter betätigt, ehe er zum Fernsehen ging und dort vornehmlich als Reporter und Kameramann aus den Gerichtssälen der Region berichtet. Sein erster Roman „Die Schatten von Wiesbaden“ war 2015 Siegertitel im Krimiwettbewerb des „Wiesbadener Kurier“. Mit „Die Straßen von Wiesbaden“ liegt nun sein zweiter Roman mit der Phantombildzeichnerin Elisa Lowe vor.

Autor liest am Mittwoch 21. März 2018: Zum Event

„Die Straßen von Wiesbaden“

Elisa Lowe ist Phantombildzeichnerin beim Landeskriminalamt in Wiesbaden. Ausgerechnet als sie mit ihrem Freund, dem Kameramann Silviu, ins Theater gehen will, wird der zu einem Leichenfund gerufen, um ein paar Bilder zu drehen. Ein Mann ist erschlagen worden, neben der Leiche sitzt ein Verwirrter auf dem Pflaster und redet immerzu von einem Pitbull.
Lukas Franke, so heißt der Verwirrte, macht bei der Befragung dicht.
Mit Langtext: Daher soll Elisa auf Wunsch ihres Chefs gemeinsam mit Franke ein Phantombild des Kampfhunds zeichnen. In der Hoffnung, dass der Verwirrte dann redet – doch der dreht durch und schlägt auf die Zeichnerin ein. Als ihm später die Flucht aus dem LKA gelingt, rettet ihm Elisa zufällig das Leben – Franke wäre in Panik beinahe vor einen Lkw gerannt. Für die Ermittler ist klar: Franke ist der Mörder.

hessenschau am 5.12.2017: Stephan Reinbacher hat mit der Phantombildzeichnerin Elisa Lowe eine sympathische Ermittlerin geschaffen, die allem Gegenwind zum Trotz ihrem eigenen Riecher folgt.


Alexander Pfeiffer

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Alexander Pfeiffer ist eingefleischter Wiesbadener. 1971 in der Landeshauptstadt geboren, lebt und arbeitet er hier als freier Autor. Er hat bisher neben Kurzgeschichten und einem Gedichtband eine Wiesbadener Krimi-Trilogie veröffentlicht. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte „Kurzkrimi“ sowie ein Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für „Geisterchoral“. Er organisiert und moderiert Literaturveranstaltungen und -festivals und gibt Krimi-Anthologien heraus.

Autor liest am Mittwoch 21. März 2018: Zum Event

„Geisterchoral“

Sänger, Filmvorführer im Wiesbadener Kino Caligari, nervt seine Umgebung mit seinem enzyklopädischen Filmwissen, seinen Jazzplatten und seiner Eigenbrötlerei. Permanent knapp bei Kasse, kommt ihm das Angebot seiner Ex gerade recht: Er soll ihren Neffen suchen, der spurlos verschwunden ist. Sänger übernimmt den Job als Privatdetektiv.
Und siehe da: Neffe Spencer ist so gar nicht der nette, fleißige Junge von nebenan, sondern ein Junkie, der selbst gedealt hat. Ist Spencer also einfach dem beschaulichen Familienleben entflohen oder ist er auf der Flucht vor der Drogenmafia? Sänger erweist sich als erstaunlich talentiert im Aufspüren von verdeckten Spuren und im Anlocken von Gefahren.

hessenschau 10.3.2017: Das Wiesbaden in Alexander Pfeiffers „Geisterchoral“ hat keine Kurstadt-Atmosphäre; er führt den Leser in die Drogenszene mit all der Gewalt und dem Schmutz, der sich da ansammelt. Film- und Jazzfans kommen durch unzählige Zitate auf ihre Kosten.


Doris Gercke

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Doris Gercke, geboren 1937 in Greifswald, studierte Rechtswissenschaften und lebt als Schriftstellerin in Hamburg. Die preisgekrönte Kult-Autorin schuf die legendäre Ermittlerfigur „Bella Block“, die schon seit Jahrzehnten eine große Leserschaft begeistert. Doris Gerckes Krimis locken ein breites Publikum nicht nur vor die Bücher, sondern auch vor die Fernsehbildschirme. In ihren anspruchsvollen und intelligenten Kriminalromanen entführt sie in die verschiedensten Länder der Welt. Für ihr Schaffen wurde die Autorin im Jahr 2000 mit dem Glauser Ehrenpreis ausgezeichnet. Bei HAYMONtb: „Milenas Verlangen“ und „Beringers Auftrag“ (beide 2016), die ersten beiden Kriminalromane um Milena Proháska sowie bei Haymon „Wo es wehtut“. Ein Milena-Proháska-Krimi (2016).

Autorin liest am Mittwoch 22. März 2018: Zum Event

„Wo es wehtut“

Milena Proháska liebt die Gefahr – und die Gefahr liebt Milena Proháska. Milena hat es nach Kiew verschlagen, wo sie für den Bundesnachrichtendienst arbeitet. Doch Milena steht im Verdacht, ein doppeltes Spiel zu treiben: Man vermutet, dass sie nicht nur für Deutschland und die Ukraine, sondern auch für Russland arbeitet. Den Auftrag, der Sache auf den Grund zu gehen, erhält ausgerechnet Beringer – jener Mann, der sich nach Kräften bemüht, seine Milena zu vergessen, die ihn wenig zuvor verlassen hat. Nun soll er, der Milena einst so nahe war wie kein anderer, seine Beziehung zu ihr wieder anknüpfen, um mehr zu erfahren.
Liebesgrüße aus Kiew – Schauplatz zwischen Bombenhagel und Terroranschlägen. Chaotische Zustände empfangen Beringer in Kiew – es herrscht Krieg auf den Straßen, die Regierung hat die Kontrolle verloren. Immer wieder gibt es Anschläge, Entführungen sind an der Tagesordnung. Die Zukunft der verarmten Bevölkerung steht in den Sternen. Mitten in all dem Chaos kümmert sich die Stiftung des idealistischen Amerikaners Bill um verwahrloste Kinder in Kiew. Bill gewinnt schnell sowohl Milenas als auch Beringers Sympathien – doch kann man ihm wirklich trauen?

Hamburger Abendblatt 17.2.2017: Für die komplexe, in Kiew angesiedelte Geheimdienstgeschichte um eine vorgeblich emanzipierte Antiheldin auf Selbstsuche hat die Autorin auch in der Ukraine recherchiert. Dagegen verlief die erste Hälfte ihres Lebens relativ normal.


Melanie Raabe

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Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Die Rechte an ihrem Roman »Die Falle« wurden bereits vor Erscheinen international verkauft.

Autorin liest am Mittwoch 22. März 2018: Zum Event

„Die Wahrheit“

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich.
Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

Die Welt 13.10.2016: Die Kölnerin Melanie Raabe ist die erstaunlichste Bestsellerautorin Deutschlands. „Die Wahrheit“ heißt ihr neuer Psychothriller. Man sollte für seine Lektüre Netflix ein paar Tage Netflix sein lassen.


Nele Neuhaus

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Nele Neuhaus, 1967 in Münster/Westfalen geboren, zog schon als Kind mit ihren Eltern in den Taunus. Schon früh begeisterte sie sich für Bücher und schrieb erste Geschichten. Nach dem Abitur studierte sie Jura, Germanistik und Geschichte und arbeitete in einer Werbeagentur, wenn sie nicht bei ihren Pferden im Stall war. Ihre ersten Bücher erschienen noch als Eigendruck, 2008 wurde sie vom Ullstein Verlag entdeckt. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen, sie gehört zu den meistgelesenen deutschen Krimiautoren. Die Fernsehfilme nach ihren Taunuskrimis erreichten ein Millionenpublikum. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsromane. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.

Autorin liest am Mittwoch 23. März 2018: Zum Event

„Im Wald“

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Nele Neuhaus fängt die trügerische Dorfidylle Rupperthains ein, in der das Ermittlerduo in ihrem achten Fall ermittelt. Der neue Bücher Bestseller der bekannten Krimi-Autorin schafft durch die Beschreibung von Originalschauplätzen und der Skizzierung des Dorflebens eine dichte Atmosphäre.
Mit Langtext: Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand.
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Die Verbrechen erschüttern diese Idylle und werden in diesem Buch zu Bodensteins persönlichstem Fall. Mit dem Taunus-Krimi landet die deutsche Schriftstellerin erneut auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.

krimicouch.de, Dezember 2016: Nele Neuhaus hat mit dieser Dorfbevölkerung einen interessanten Mikro-Kosmos gezeichnet, wie er für viele Orte vergleichbarer Größe typisch sein dürfte. Neben der Haupthandlung hat die Autorin noch spannende Neben-Geschichten eingebaut.


19. bis 24. März 2018