//  Die Autoren 2018  //


Elisabeth Herrmann

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Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman „Das Kindermädchen“ ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Autor liest am Montag 24. September 2018: Zum Event

„Stimme der Toten“

Elisabeth Herrmann hat mit „Stimme der Toten“ nach sechs Jahren eine Fortsetzung zu ihrem Erfolgsroman „Zeugin der Toten“ geliefert. Judith Kepler ist Cleanerin. Sie reinigt Tatorte, wenn die Polizei alle verwertbaren Spuren gesichert hat. Dazu braucht es nicht nur ruhige Nerven, sondern hin und wieder auch eine Fingerspitze Mentholpaste unter der Nase.

Es sieht alles nach einem Selbstmord aus, als Judith ihre Werkzeuge in der Berliner Dependance einer Liechtensteiner Bank auspackt. Nur die Blutspuren an der Unterseite eines Waschbeckens in der Toilette, die sie entdeckt, sprechen dagegen. Dass sie der aus dem obersten Stock hinunter ins Atrium der Bank gestürzte Angestellte selbst dort hinterlassen hat, ist ausgeschlossen. Aber niemand sonst war nach dem Auffinden der Leiche an den bewachten Tatort herangekommen. Also doch nicht die Verzweiflungstat eines in Beruf und Ehe gescheiterten Depressiven, sondern ein kaltblütiger Mord? Judith Kepler macht Eindruck auf den schnell eingeflogenen Chefbanker Adolf Harras –„einer von den Ackermännern und Winterkörnern“. Und so kann sich ihr Arbeitgeber Klaus-Rüder Dombrowski von „Dombrowski Facility Management“ bald über einen neuen, gut dotierten Reinigungsauftrag freuen. Unter Judiths Leitung – so hat sich das Bankoberhaupt das ausbedungen– soll in den späten Abendstunden jedes Tages die Berliner CHL-Filiale nun von Dombrowskis Leuten auf Vordermann gebracht werden. Dass Judith damit in eine Position kommt, die sie für Leute interessant werden lässt, für die bereits der tote Banker tätig war, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt, denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunkeln liegen. In Judith keimt ein furchtbarer Verdacht auf: Ist Larcan etwa in die Ermordung ihres Vaters verwickelt? Als sie versucht, die Wahrheit herauszufinden, wird sie in ein perfides Netz verstrickt, das Geheim­dienste und die Weltelite der Hacker von Zürich bis Tel Aviv gewebt haben …

Elisabeth Herrmann erzählt ihre Geschichte routiniert und durchgängig fesselnd. Eine ganz neue Qualität haben ihre treffenden Personenbeschreibungen erreicht. Der Roman bezieht höchst aktuelle – und außerordentlich bedenkliche – Entwicklungen mit ein.

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Elisabeth Herrmann

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Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman „Das Kindermädchen“ ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Autorin liest am Dienstag 25. September 2018: Zum Event

„Zartbittertod“

Die Suche nach ihren eigenen Wurzeln in Südwestafrika führt Mia in die Nähe eines Mörders.

Elisabeth Herrmann nutzt in ihrem Jugendthriller „Zart Bitter Tod“ den klassischen Krimi-Plot, in dem Mord und seine Aufklärung im Mittelpunkt stehen, als Gerüst für eine politische Geschichte. Die beginnt zwar in der Gegenwart, reicht aber bis tief in Deutschlands düstere Kolonialzeit am Anfang des 19. Jahrhunderts, die immer wieder durch Zitate aus Originaltexten dieser Zeit belegt wird.

Ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade: Mia ist fasziniert von einem alten Familienfoto. Die Tochter der Besitzer einer kleinen Schokoladenmanufaktur will herausfinden, welche Geschichte die zwei Menschen verbindet, die außerdem auf dem Bild zu sehen sind – den weißen Mann und den schwarzen Jungen, der ihr Urgroßvater ist. Der Junge war der Sohn eines Soldaten, der in Deutsch-Südwestafrika im Krieg gegen die Hereros umgekommen war. Der weiße Mann hatte ihn als schwarzen Boy aus Namibia mitgebracht, in Deutschland hatte er eine Schokoladenfabrik gegründet. Als Mia dessen Familie besucht, um Nachforschungen anzustellen, gerät sie nicht nur in Lebensgefahr, sondern in eine alte Geschichte von Schuld und Rache. Sie erlebt, welche Auswirkungen diese Vergangenheit und der Herero-Krieg bis heute auf ihr eigenes Leben haben.

Als Mia während ihrer gefährlichen Recherche junge schwarze Verwandte trifft, von denen sie vorher nichts wusste, erlebt sie, wie die Kolonialzeit sich weiter auf die Wirtschaft und Politik Namibias auswirkt. Sie lernt die Gefühle der jungen Leute kennen, und diese Begegnungen versprechen durchaus Hoffnung auf eine bessere Zukunft für das Land.

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Carsten Sebastian Henn

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Carsten Sebastian Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Gault & Millau WeinGuides sowie Redaktionsleiter Deutschland des Weinmagazins Vinum. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten Rieslingreben, den er selbst bewirtschaftet. Wenn er einmal nicht seiner Leidenschaft fürs Kochen nachgeht, ist er auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden.

Autor liest am Dienstag 25. September 2018: Zum Event

„Der letzte Whisky“

Der letzte Whisky – allein der Gedanke daran dürfte den echten Freunden des hochprozentigen ’schottischen Goldes‘ Schweißperlen auf die ängstlich gerunzelte Stirn treiben. Kein Whisky mehr, kein Lebenswasser, unvorstellbar. So weckt der kulinarische Krimi von Carsten Sebastian Henn allein vom Titel her schon Neugierde darauf, was denn wohl nach dem Genuss des ultimativ finalen Destillats passieren mag.

Aber keine Angst. Wir verbinden diese Lesung absichtlich mit einem Whisky-Tasting von Whiskys aus der Region in der der Krimi seine Handlung hat. Whiskys von der Insel Islay. Das heißt, wir werden hier nur literarisch den letzten Whisky in der Lesung geniesen, in der Realität nehmen wir jede Menge Lebenswasser mit.

Den Protagonisten des Henn-Krimis, Prof. Bietigheim, seines Zeichens einziger Inhaber eines Lehrstuhls für Kulinaristik in Hamburg und Verfasser des Buches „Von der Poesie des Haggis“, mit einem starken Faible für Kriminalistik ausgestattet, treibt es auf die Insel Islay zur Aufklärung eines Mordes, der natürlich im Whisky-Milieu angesiedelt ist. Zudem befindet sich die Leiche auf dem Gelände, welches die Brennerei Laphroaig in kleinen Parzellen an Whiskyliebhaber auf der ganzen Welt verkauft. Auf der sturmumtosten Hebrideninsel Islay wird im Moor die Leiche eines Mannes gefunden. Doch sie ist nicht, wie anfangs vermutet, Jahrhunderte alt. Stattdessen handelt es sich um den Besitzer der besten Whiskybar Edinburghs. Der Eigentümer des Landes, auf dem der Tote gefunden wurde, bittet Professor Adalbert Bietigheim um Hilfe, der sich sogleich an seinen bislang hochprozentigsten Fall macht.
Nach dem Fund einer Moorleiche mutmaßt man auf der kleinen schottischen Insel Islay, dass sie wohl schon Jahrhunderte dort gelegen haben wird. Doch dann wird ein Handy bei ihr entdeckt. Der Tote ist Hamish Macallan, Eigentümer der besten Whiskybar Edinburghs, und war seit sechs Wochen nicht mehr gesehen worden – nichts Ungewöhnliches für den Mann mit einer Leidenschaft für das einsame Lachsfischen. Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim, seines Zeichens einziger Inhaber eines Lehrstuhls für Kulinaristik in Deutschland, wird von dem Manager einer Whiskydestillerie, auf dessen Land der Tote gefunden wurde, zu Hilfe gerufen, um den Mord aufzuklären. Doch über Islay liegt ein dichter Nebel des Schweigens, und die Bewohner der kleinen Dörfer misstrauen dem Deutschen mit der perfekt sitzenden Seidenfliege …

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Nicole Braun

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Nicole Braun wurde 1973 in Kassel geboren und ist beruflich schon in einige Rollen geschlüpft: Tischlerin, Dozentin oder Betriebswirtin. Die Liebe zum Schreiben hat alles überdauert. Die Autorin lebt in der geschichtsträchtigen Region zwischen Meißner und Kaufunger Wald und selbstverständlich spielen auch ihre Krimis vor dieser märchenhaften Kulisse. Dort durchstreift sie mit ihren Hunden den Wald, auf der Suche nach Inspiration für mörderische Geschichten und düstere Tatorte. Wenn sie nicht an einem Krimi arbeitet, gibt sie Workshops für kreatives Schreiben und singt als Frontfrau einer Coverband.

Autor liest am Mittwoch 26. September 2018: Zum Event

„Elendsknochen“

Wie ein Albtraum beginnt das Jahr 1965 in Wickenrode. Kurz nach einem tragischen Grubenunglück geschieht ein weiterer Unfall im Unglücksstollen. Zur gleichen Zeit buddelt ein Hund menschliche Knochen im nahen Hirschhagen aus. Und egal was Edgar anfängt, er läuft immer wieder dem Journalisten Eugen Bock in die Arme. Alles nur eine Anhäufung von Zufällen? Albrecht Schneider weiß es besser. Aber er hat jemandem versprochen zu schweigen.

Nicole Braun stellt ihren dritten Nordhessenkrimi vor. In „Elendsknochen“ lösen Edgar Brix und Albrecht Schneider erneut einen Fall auf ihre sehr spezielle Art und Weise – mit einer großen Portion nordhessischem Dickschädel und ganz viel Anfängerglück.

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Matthias P. Gibert

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Matthias P. Gibert, 1960 in Königstein im Taunus geboren, lebt seit vielen Jahren mit seiner Frau in Nordhessen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung baute er ein Motorradgeschäft auf. 1993 stieg er komplett aus dem Unternehmen aus und orientierte sich neu. Seit 1995 entwickelt und leitet er Seminare in allen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre. Mit seiner Frau erarbeitete er ein Konzept zur Depressionsprävention und ist mit diesem seit 2003 sehr erfolgreich für mehrere deutsche Unternehmen tätig. Seit 2009 ist er hauptberuflich Autor.

Autor liest am Mittwoch 26. September 2018: Zum Event

„Tödlicher Befehl“

Der türkischstämmige Politiker Okan Schulze bringt sein Auto in die Werkstatt eines Freundes. Nach einer kurzen Probefahrt kommt der Mechaniker von der Fahrbahn ab – das Auto geht in Flammen auf. Schnell stellt sich heraus: Der Wagen wurde manipuliert. War Okan Schulze das Ziel des Anschlags? Der Politiker will das nicht glauben. Währenddessen wird ein türkischer Geheimdienstmitarbeiter tot aufgefunden und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang und müssen bald erkennen, dass dieser Fall bis in die höchsten Kreise der türkischen Regierung hineinreicht.

Ein neuer Fall für Thilo Hain und Pia Ritter; der 16. Krimi den  Matthias P. Gibert vorstellt. Seit dem letzten Krimi „Tödliche Ferien“ hat sich der Autor eine Fortführung seiner Reihe mit einer neuen Kollegin ausgedacht. Pia Ritter ist von der Streifenpolizistin aufgestiegen und arbeitet jetzt mit Thilo Hain zusammen.

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Ruth Sabatino Trio / boogaloo

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Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch die Stuttgarter Band »boogaloo«, die kriminellste Jazzband Süddeutschlands.  Den Titel „Deutschlands kriminellste Jazzband“ hat sich die Truppe bei der Tour quer durch die Republik und vielen Film- und Krimifestivals eingeheimst. Ein unwiderstehlicher Mix aus Krimikult und Jazz, der in die Beine geht und Miss Marple gehörig das Swingen lehrt. Das Trio um Ruth Sabadino wird die Knabenschule rocken.

Erleben Sie wie alte Krimihelden zu neuem Leben erwachen und freuen Sie sich auf ein “Wiederhören” mit alten Bekannten wie “Der Dritte Mann”, “Miss Marple” oder “James Bond”.

Weitere Informationen unter: Boogaloo

Und einige Hörproben unter:  track 1, oder track 2 oder track 3

Die Band spielt am Mittwoch 26. September 2018: Zum Event


 Bernhard Aichner

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Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen in Österreich und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten. Die Romane wurden bisher in 16 Länder verkauft, u. a. auch in die USA und England. Eine US-Verfilmung ist in Vorbereitung. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 und dem Crime Cologne Award 2015.
Zuletzt als Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises 2017 in der Sparte Kriminalroman mit „Interview mit einem Mörder“.

Autor liest am Montag 19. März 2018: Zum Event

„Interview mit einem Mörder“

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss – und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist.
Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen – niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber – doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern…
Rezension aus Die Welt vom 19. Juli 2016: Aichner, Österreichs Literaturexport Nr. 1, wie der Rezensent versichert, führt einen aus allen Gewissheiten und aus dem eigenen Gewissen gefallenen, melancholischen Helden ein, legt eine Leiche nach der anderen auf die Dorfstraße und begleitet alles mit warmen, weichen Worten, erläutert Elmar Krekeler.

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Michael Kibler

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Copyright Juergen Roehrscheid

Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in der Mainmetropole Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998, unterstützt durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn. Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich.

Autor erzählt am Montag 24. September 2018 aus: Zum Event

„Abendfrost“

Eine tote alte Dame in einem Seniorenstift – offenbar mit einem Schal erstickt. Der Fall scheint einfach zu sein für Steffen Horndeich und Leah Gabriely von der Darmstädter Mordkommission: Anscheinend hatte es jemand auf das reichlich vorhandene Bargeld der Dame abgesehen. Doch dann macht der Rechtsmediziner eine Entdeckung, die diese Theorie über den Haufen wirft. Und die Ermittler müssen sich bald fragen, ob der Mord die Tat eines Serienkillers war. Noch undurchsichtiger wird der Fall schließlich, als auch noch ein Pfleger des Seniorenstifts erdrosselt wird. Horndeich und Gabriely stehen vor verworrenen Ermittlungen …

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Reinhard Kleindl

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Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, studierte Theoretische Physik und veröffentlichte schon früh Kurzgeschichten. Nach Abschluss des Studiums begann er, als freier Wissenschaftsjournalist zu arbeiten, und kam bald darauf mit dem Trendsport „Slackline“ in Kontakt. Inzwischen ist er Profi und realisiert Projekte rund um den Globus, etwa über den Victoria Falls oder auf den Drei Zinnen in Südtirol. Nach „Gezeichnet“ (HAYMONtb, 2014) und „Baumgartner und die Brandstifter“ (HAYMONtb, 2015) ist „Baumgartner kann nicht vergessen“ (2016) der dritte Fall in der Krimiserie um den Grazer Inspektor.

Autor liest am Dienstag 20. März 2018: Zum Event

„Baumgartner kann nicht vergessen“

Wo ein Richter, da ein Henker: ein erschütternder Fall für Franz Baumgartner. Sechs Tote in einem Lieferwagen – und keine Spur zu ihrem Mörder
In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben.
Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen – und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt …
Tempo, Spannung, Sogwirkung: Reinhard Kleindls Kriminalromane um Kommissar Baumgartner stehen den großen Skandinaviern in nichts nach.

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Robert Preis

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Robert Preis, 1972 in Graz geboren und dort aufgewachsen. Danach: Studium der Publizistik und Ethnologie an der Universität Wien. Heute lebt er mit meiner Familie in der Nähe von Graz. Als Freier Mitarbeiter und Praktikant war er während des Studiums für ORF Steiermark und Wien, Kronen Zeitung, Kurier, Rennbahn Express tätig.
Seit dem Jahr 2000 ist er Redakteur der Kleinen Zeitung in Graz. Seit 2015 kuratiert er das „Fine Crime™ Krimifestivals“ in Graz, das jeweils im Februar stattfindet.

Autor liest am Dienstag 20. März 2018: Zum Event

„Der Engel von Graz“

Im Freilichtmuseum Stübing wird eine ermordete Frau aufgefunden – deren Herz verschwunden ist. Die folgende Mordserie bringt Armin Trost auf die blutige Spur legendärer steirischer Gewalttaten. Doch kaum sind die Ermittlungen aufgenommen, gibt es die zweite Leiche. Und es gibt durch die Mordmuster erste Spuren in die Vergangenheit.
Trost selbst ist ein besonders eigenwilliger Charakter, der natürlich auch private Probleme zu bewältigen hat. So ist gerade seine Frau mit den Kindern ausgezogen und er haust im Garten in einem Baumhaus. Noch dazu ist sein Kollege seit einiger Zeit verschwunden. Diese Umstände gehen selbstverständlich nicht spurlos an ihm vorüber.
Super Schreibstil, der dem Leser gefällig ist, auch wenn man die ersten Grazer Fälle noch nicht kennt.

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Stephan Reinbacher

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Stephan Reinbacher, geboren 1962 in Hamburg hat es vor rund 15 Jahren nach Eltville im Rheingau verschlagen. Der Jurist und Psychologe hatte sich schon als Autowäscher, Vorleser und Songwriter betätigt, ehe er zum Fernsehen ging und dort vornehmlich als Reporter und Kameramann aus den Gerichtssälen der Region berichtet. Sein erster Roman „Die Schatten von Wiesbaden“ war 2015 Siegertitel im Krimiwettbewerb des „Wiesbadener Kurier“. Mit „Die Straßen von Wiesbaden“ liegt nun sein zweiter Roman mit der Phantombildzeichnerin Elisa Lowe vor.

Autor liest am Mittwoch 21. März 2018: Zum Event

„Die Straßen von Wiesbaden“

Elisa Lowe ist Phantombildzeichnerin beim Landeskriminalamt in Wiesbaden. Ausgerechnet als sie mit ihrem Freund, dem Kameramann Silviu, ins Theater gehen will, wird der zu einem Leichenfund gerufen, um ein paar Bilder zu drehen. Ein Mann ist erschlagen worden, neben der Leiche sitzt ein Verwirrter auf dem Pflaster und redet immerzu von einem Pitbull.
Lukas Franke, so heißt der Verwirrte, macht bei der Befragung dicht.
Mit Langtext: Daher soll Elisa auf Wunsch ihres Chefs gemeinsam mit Franke ein Phantombild des Kampfhunds zeichnen. In der Hoffnung, dass der Verwirrte dann redet – doch der dreht durch und schlägt auf die Zeichnerin ein. Als ihm später die Flucht aus dem LKA gelingt, rettet ihm Elisa zufällig das Leben – Franke wäre in Panik beinahe vor einen Lkw gerannt. Für die Ermittler ist klar: Franke ist der Mörder.
hessenschau am 5.12.2017: Stephan Reinbacher hat mit der Phantombildzeichnerin Elisa Lowe eine sympathische Ermittlerin geschaffen, die allem Gegenwind zum Trotz ihrem eigenen Riecher folgt.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Literaturhaus Wiesbaden und dem dortigen KrimiMärz 2018, gesponsert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

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Alexander Pfeiffer

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Alexander Pfeiffer ist eingefleischter Wiesbadener. 1971 in der Landeshauptstadt geboren, lebt und arbeitet er hier als freier Autor. Er hat bisher neben Kurzgeschichten und einem Gedichtband eine Wiesbadener Krimi-Trilogie veröffentlicht. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte „Kurzkrimi“ sowie ein Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für „Geisterchoral“. Er organisiert und moderiert Literaturveranstaltungen und -festivals und gibt Krimi-Anthologien heraus.

Autor liest am Mittwoch 21. März 2018: Zum Event

„Geisterchoral“

Sänger, der Filmvorführer des Wiesbadener Caligari-Kinos, steckt in Geldnot. Als ihn seine Ex-Freundin mit einer brisanten Suche beauftragt, zögert er nicht lange und begibt sich auf die Jagd nach einem entflohenen Häftling. Sie führt ihn auf verschlungenen Wegen durch ein bedrohliches Wiesbaden. Sänger ahnt nicht, dass er erst mit seiner eigenen Geschichte ins Reine kommen muss, um den heraufbeschworenen Geistern zu entkommen.
Ein Krimi, der einen ebenso eigenwilligen wie charmanten Protagonisten in die Krimilandschaft einführt: Filmvorführer Sänger, der sich im Dämmerlicht der Kinosäle soviel wohler fühlt als in der wirklichen Welt, ermittelt wider Willen in einer facettenreichen Geschichte, die mit hintergründigem Witz und bissiger Kritik erzählt wird.

hessenschau 10.3.2017: Das Wiesbaden in Alexander Pfeiffers „Geisterchoral“ hat keine Kurstadt-Atmosphäre; er führt den Leser in die Drogenszene mit all der Gewalt und dem Schmutz, der sich da ansammelt. Film- und Jazzfans kommen durch unzählige Zitate auf ihre Kosten.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Literaturhaus Wiesbaden und dem dortigen KrimiMärz 2018, gesponsert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

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Doris Gercke

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Doris Gercke, geboren 1937 in Greifswald, studierte Rechtswissenschaften und lebt als Schriftstellerin in Hamburg. Die preisgekrönte Kult-Autorin schuf die legendäre Ermittlerfigur „Bella Block“, die schon seit Jahrzehnten eine große Leserschaft begeistert. Doris Gerckes Krimis locken ein breites Publikum nicht nur vor die Bücher, sondern auch vor die Fernsehbildschirme. In ihren anspruchsvollen und intelligenten Kriminalromanen entführt sie in die verschiedensten Länder der Welt. Für ihr Schaffen wurde die Autorin im Jahr 2000 mit dem Glauser Ehrenpreis ausgezeichnet. Bei HAYMONtb: „Milenas Verlangen“ und „Beringers Auftrag“ (beide 2016), die ersten beiden Kriminalromane um Milena Proháska sowie bei Haymon „Wo es wehtut“. Ein Milena-Proháska-Krimi (2016).

Autorin liest am Donnerstag 22. März 2018: Zum Event

„Wo es wehtut“

Milena Proháska liebt die Gefahr – und die Gefahr liebt Milena Proháska. Milena hat es nach Kiew verschlagen, wo sie für den Bundesnachrichtendienst arbeitet. Doch Milena steht im Verdacht, ein doppeltes Spiel zu treiben: Man vermutet, dass sie nicht nur für Deutschland und die Ukraine, sondern auch für Russland arbeitet. Den Auftrag, der Sache auf den Grund zu gehen, erhält ausgerechnet Beringer – jener Mann, der sich nach Kräften bemüht, seine Milena zu vergessen, die ihn wenig zuvor verlassen hat. Nun soll er, der Milena einst so nahe war wie kein anderer, seine Beziehung zu ihr wieder anknüpfen, um mehr zu erfahren.
Liebesgrüße aus Kiew – Schauplatz zwischen Bombenhagel und Terroranschlägen. Chaotische Zustände empfangen Beringer in Kiew – es herrscht Krieg auf den Straßen, die Regierung hat die Kontrolle verloren. Immer wieder gibt es Anschläge, Entführungen sind an der Tagesordnung. Die Zukunft der verarmten Bevölkerung steht in den Sternen. Mitten in all dem Chaos kümmert sich die Stiftung des idealistischen Amerikaners Bill um verwahrloste Kinder in Kiew. Bill gewinnt schnell sowohl Milenas als auch Beringers Sympathien – doch kann man ihm wirklich trauen?
Hamburger Abendblatt 17.2.2017: Für die komplexe, in Kiew angesiedelte Geheimdienstgeschichte um eine vorgeblich emanzipierte Antiheldin auf Selbstsuche hat die Autorin auch in der Ukraine recherchiert. Dagegen verlief die erste Hälfte ihres Lebens relativ normal.

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Melanie Raabe

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Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Die Rechte an ihrem Roman »Die Falle« wurden bereits vor Erscheinen international verkauft.

Autorin liest am Mittwoch 22. März 2018: Zum Event

„Die Wahrheit“

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich.
Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …
Die Welt 13.10.2016: Die Kölnerin Melanie Raabe ist die erstaunlichste Bestsellerautorin Deutschlands. „Die Wahrheit“ heißt ihr neuer Psychothriller. Man sollte für seine Lektüre Netflix ein paar Tage Netflix sein lassen.

DIE WAHRHEIT von Melanie Raabe
DIE WAHRHEIT von Melanie Raabe

Nele Neuhaus

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Nele Neuhaus, 1967 in Münster/Westfalen geboren, zog schon als Kind mit ihren Eltern in den Taunus. Schon früh begeisterte sie sich für Bücher und schrieb erste Geschichten. Nach dem Abitur studierte sie Jura, Germanistik und Geschichte und arbeitete in einer Werbeagentur, wenn sie nicht bei ihren Pferden im Stall war. Ihre ersten Bücher erschienen noch als Eigendruck, 2008 wurde sie vom Ullstein Verlag entdeckt. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen, sie gehört zu den meistgelesenen deutschen Krimiautoren. Die Fernsehfilme nach ihren Taunuskrimis erreichten ein Millionenpublikum. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsromane. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.

Autorin liest am Freitag 23. März 2018: Zum Event

„Im Wald“

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Nele Neuhaus fängt die trügerische Dorfidylle Rupperthains ein, in der das Ermittlerduo in ihrem achten Fall ermittelt. Der neue Bücher Bestseller der bekannten Krimi-Autorin schafft durch die Beschreibung von Originalschauplätzen und der Skizzierung des Dorflebens eine dichte Atmosphäre.
Mit Langtext: Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand.
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Die Verbrechen erschüttern diese Idylle und werden in diesem Buch zu Bodensteins persönlichstem Fall. Mit dem Taunus-Krimi landet die deutsche Schriftstellerin erneut auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.
krimicouch.de, Dezember 2016: Nele Neuhaus hat mit dieser Dorfbevölkerung einen interessanten Mikro-Kosmos gezeichnet, wie er für viele Orte vergleichbarer Größe typisch sein dürfte. Neben der Haupthandlung hat die Autorin noch spannende Neben-Geschichten eingebaut.

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25. bis 30. März 2019