//  Die Autoren 2014  //


Wolfgang Burger: „Die dunkle Villa“

Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut für Technologie. Er lebt in Karlsruhe. Seit 1995 schreibt er Kriminalromane und hin und wieder auch Kurzgeschichten. Die Fangemeinde seiner Alexander-Gerlach-Krimis wächst unaufhaltsam.

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Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad im Krankenhaus erwacht, erinnert er sich schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Heergarden, der sich selbst vor einigen Tagen aufgebracht des Mordes an seiner Frau bezichtigt hatte? Deren Tod liegt bereits viele Jahre zurück. Ist etwas dran an Heergardens spätem Geständnis, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang zu Gerlachs Unfall?


Harald Schneider: „Ahnenfluch“

Harald Schneider, 1962 in Speyer geboren, wohnt in Schifferstadt und arbeitet in einem Medienkonzern als Betriebswirt. Seine Schriftstellerkarriere begann während des Studiums mit Kurzkrimis für die Regenbogenpresse. Er veröffentlichte mehrere Kinderbuchserien, unter anderem die interaktiven Meisterschnüffler. Seit 2008 hat er in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz den skurrilen Kommissar Reiner Palzki etabliert.

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Ein Attentat auf den Schifferstadter Kommissar Reiner Palzki mit einer historischen Armbrust führt ihn ins Barockschloss Mannheim. Hier erfährt er von einem geheimnisvollen Schriftstück, das in der Gruft der Mannheimer Schlosskirche gefunden wurde. Die Informantin, eine Studentin, wird vor Palzkis Augen ermordet, ebenso ein Kunsthistoriker. Und Palzki wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt …


Jakob Arjouni: Die Kemal Kayankaya-Romane

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, war 21, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten drei weitere Fälle. Für ›Ein Mann, ein Mord‹ erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Leser lieben ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.

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Das Kleine Orchester

Das Kleine Orchester begleitet die Lesung musikalisch. Lauschen Sie den Krimiweisen in großer Besetzung, von „Tatort“ bis „James Bond“. Das Orchester wurde 1993 aus der Taufe gehoben. Das Zentrum der musikalischen Aktivitäten des kleinen Orchesters war und ist noch heute die evangelische Matthäuskirche in der Heimstättensiedlung. Basis ihrer Leidenschaft ist die Motivation der Musizierenden, das Publikum mit der eigenen Freude an der Musik anzustecken. Die Leitung des Orchesters liegt bei Christine Waldheim.


Andrea Maria Schenkel: „Täuscher“

Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. 2006 erschien ihr Debüt „Tannöd“, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award ausgezeichnet. Das Buch wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch „Kalteis“ (2007) erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis.

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Landshut, 1922: Ein blutiger Doppelmord erschüttert ganz Süddeutschland. Als die ledige Clara Ganslmeier und ihre alte Mutter grausam ermordet in ihrer Wohnung gefunden werden, gerät die kleine bayerische Stadt in Aufruhr. Der Hauptverdächtige ist Hubert Täuscher, Sohn eines reichen Bürstenfabrikanten, das schwarze Schaf der Familie und Verlobter von Clara. Ist er ein abgebrühter Mörder oder das Opfer eines Justizirrtums?


Horst Eckert: „Schwarzlicht“

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit 26 Jahren in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe“. Seine Romane sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt (u.a. Friedrich-Glauser-Preis für „Die Zwillingsfalle“, Krimi-Blitz für „Schwarzer Schwan“).

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Der Ministerpräsident von NRW, Walter Castorp, ist in seinem Swimmingpool ertrunken. Sechs Tage vor der Wahl. Hauptkommissar Vincent Veih leitet die Ermittlungen. Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät er auch unter politischen Druck. Doch er ermittelt gegen alle Widerstände. Denn Gerechtigkeit geht Vincent über alles. Auch wenn es bedeutet, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss …


Hans-Henner Hess: „Herrentag“

Hans-Henner Hess wurde 1973 in Berlin-Mitte geboren und ließ sich ebendort wegen einer verlorenen Wette zum Volljuristen ausbilden. Da der Rechtsstaat auf seine weitere Mitwirkung dankend verzichtete, schlug er sich als Autor und Dramaturg bei diversen Fernsehformaten durch. Nebenher verfasste er Langund Kurzgeschichten, schrieb Theaterstücke und Songtexte.

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Der Fickel steht als Rechtsanwalt auf der Karriereleiter ganz unten. Dass so einer Verteidiger in einem Mordverfahren wird, kann nur in einem Nest wie Meiningen passieren. Obwohl er sich im Strafrecht nicht besonders gut auskennt, stößt er schon bald auf Ungereimtheiten, die seinen Mandanten entlasten könnten. Ein massives Problem jedoch bleibt: Oberstaatsanwältin Gundelwein, Fickels Exfrau, sähe nichts in der Welt lieber, als dass er sich in seinem ersten großen Fall bis auf die Knochen blamiert …


Harry Kämmerer: „Pressing“

Harry Kämmerer, geboren 1967, aufgewachsen in Passau, lebt mit seiner Familie in München. Er ist Verlagsredakteur mit Herz für Musik, Literatur und Kabarett. Seine kultigen Krimis heißen „Isartod“, „Die Schöne Münchnerin“, „Heiligenblut“ und „Pressing“. Außerdem hat er eine Dissertation zum Thema „Satire im 18. Jahrhundert“ verfasst.

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Pressing ist kein Ort in Niederbayern, sondern heißt beim Fußball: alles nach vorn, Risiko, Tempo, Druck! Kommissar Hummel war gerade mit dem Sohnemann seiner neuen Angebeteten Karla in der Allianz-Arena, da wurde er unfreiwillig Zeuge eines Todesfalls: Star-Fußballer Duvic brach vor der Südkurve tot zusammen. Risiko, Tempo, Druck verspürt auch bald das Ermittlerteam um Kriminalkommissar Mader, das den Fall übernimmt.


Helen FitzGerald: „Die dunkle Treppe“

Helen FitzGerald wurde 1966 als zwölftes von dreizehn Kindern in Australien geboren und lebt seit 1991 in Schottland. Sie war Sozialarbeiterin im Strafvollzug und schrieb Drehbücher fürs Kinderfernsehen der BBC. „Furchtbar lieb“ (2006) war ihr erster Roman, drei weitere sind inzwischen auf Englisch erschienen. Er wurde bereits ins Französische, Italienische und Niederländische übersetzt.

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Die achtzehnjährige Australierin Bronny landet in einem besetzten Haus in London. Zusammen mit ihren neuen Freunden holt sie dort nach, was sie bisher verpasst hat: Parties, Drogen, Alkohol und Jungs. Doch hin und wieder hört Bronny seltsame Geräusche, die aus dem Keller zu kommen scheinen. Ihre Mitbewohner halten sie für verrückt die Geräusche selbst für Nebenwirkungen ihrer Exzesse. Doch das sind sie nicht…


Christopher Brookmyre: „Die hohe Kunst des Bankraubs“

Christopher Brookmyre, geboren 1968 in Barrhead bei Glasgow, ist ein extrem vielseitiger Autor, dessen Werk und Bandbreite in Deutschland erst noch zu entdecken ist, in der angelsächsischen Welt ist er allerdings besonders für seine funkensprühend originellen Romane bekannt, die ihm bereits mehrere Krimipreise eingebracht haben.

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Fünf Akrobaten überfallen eine Bank – und sie haben ihrem »Publikum« einiges zu bieten: Die Geiseln werden mit einer Theatervorführung bespaßt, während der Safe-Computer geknackt wird. Officer Angelique de Xavia, 30, soll im Alleingang die Bank verwanzen. Doch dann trifft sie auf Zal, den Anführer der Bande – und schon vor der spektakulären Flucht der Safeknacker knistert es gewaltig zwischen den beiden.

27. März 2017 bis 1. April 2017